Sachbücher / Ratgeber
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"Zart war ich, bitter war's" Handbuch gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen von Ursula Enders (Zartbitter-Mitbegründerin) "Zart war ich, bitter war’s" ist das Standardwerk für den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder. Das Buch verbindet Praxiserfahrungen verschiedener Beratungsstellen und Institutionen, fundierte Auswertungen des Forschungsstands und konkrete Hilfen für Betroffene und alle, die mit Kindern zu tun haben. Auf dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse werden – oftmals schmerzhafte – Fakten und Hintergründe vermittelt, die zeigen, welche Ursachen, welchen Umfang und welche Folgen sexueller Missbrauch hat. Auf der Basis zahlreicher Erfahrungsberichte entsteht ein differenziertes Bild des gesamten Spektrums, das eindringlich das Ausmaß der Gewalt vor Augen führt. Zu den Schwerpunkten gehören: Jugendliche Täter / Hilfe für Eltern, deren Kinder sexuell missbraucht wurden / Sexueller Missbrauch und Internet – die Online-Opfer / Missbrauch und Medien. |
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"Trotz allem" von Ellen Bass / Laura Davis Wege zur Selbstheilung für sexuell missbrauchte Frauen. Das Standardwerk für Frauen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben, komplett überarbeitet und aktualisier (März 2011) Schritt für Schritt weisen die Autorinnen dieses Handbuches aus oftmals aussichtlos erscheinenden Situationen. Sie stellen den Prozeß der Heilung von den Folgen sexuellen Kindesmißbrauchs verständlich dar: angefangen vom Zweifeln, ob es wirklich geschehen ist, über die Konfrontation mit Täter und Familie bis zur Veränderung selbstbehindernder Verhaltensmuster. Dieses Buch beschönigt nicht und zweigt doch, daß Frauen die Folgen von sexuellen Kindesmißbrauch bewältigen können jede auf ihre Weise. Bestandsaufnahme: die Folgen von sexuellem Mißbrauch. Heilungsprozeß: die Auseinandersetzung mit Schweigen, Schuldgefühlen, Trauer und Zorn. Verhaltensmuster ändern: Hilfestellung bei der Veränderung selbstbehindernder Verhaltensmuster u.a. in bezug auf Körper und Sexualität, Vertrauen und Nähe, Selbstwertgefühl, den Umgang mit der Familie. Hinweise für FreundInnen, PartnerInnen, Familienangehörige, BeraterInnen und TherapeutInnen. Weitere Informationen: Therapie und Selbsthilfegruppen, Adressen und Literaturverzeichnis. |
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"Verbündete: Ein Handbuch für Partnerinnen und Partner von Überlebenden sexueller Gewalt" von Laura Davis Sexueller Mißbrauch in der Kindheit löst unweigerlich Probleme innerhalb unterschiedlicher Beziehungen aus. Verbündete gibt Antworten auf Verwirrung, Wut, Frustration und Hilflosigkeit der Partnerinnen und Partner von Überlebenden sexuellen Mißbrauchs.Der Nachfolgeband von Trotz Allem. |
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Kindesmissbrauch: "Erkennen, helfen, vorbeugen" Ratgeber von Günther Deegener Was ist unter "sexuellem Missbrauch" zu verstehen? Stimmen die hohen Zahlen wirklich? Wie gehen die Täter und Täterinnen vor? Wie spricht man mit seinem Kind, wenn man fürchtet, es sei missbraucht worden? Deegener gibt schlüssige und wissenschaftlich untermauerte Antworten. Eindringlich klärt er über die Not der Betroffenen und die späteren Folgen auf und weist Eltern Wege, wie sie Missbrauch erkennen, helfen und vorbeugen können. Kaum ein Thema hat unsere Gesellschaft in den letzten Monaten mehr bewegt als der sexuelle Mißbrauch von Kindern. Aber was wissen wir wirklich von den Ursachen, von den psychischen Folgen und wie man am besten Vorsorge treffen kann, damit es keines von unseren Kindern trifft? Günther Deegener gibt in seinem umfassenden Buch zahlreiche Hinweise darauf, wie wir unsere Kinder zu Hause, im Kindergarten, in der Schule oder in der Freizeit vor Mißbrauch schützen können. Er gibt Erziehungstips, beschreibt die unterschiedlichen psychischen Profile einzelner Täter und die Strategie, mit der sie vorgehen. Er schreibt darüber, wie man mit einem Kind am besten redet, von dem man glaubt, es sei mißbraucht worden, ob und wann man Anzeige erstatten soll und klärt uns ausführlich über die gesetzliche Lage auf. Adressen der wichtigsten Beratungsstellen schließen sich an. Günther Deegener befaßt sich aber auch mit dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem Kindesmißbrauch stattfindet. Denn oft nei gen wir dazu, uns nur oberflächlich mit "monströsen Fällen" zu befassen. Es fehlt uns das genaue Hinsehen auf die Normalität des Alltags, in der sich die meisten Mißbrauchsfälle abspielen. Dieses Buch wird es uns ermöglichen, Mißbrauchssituationen besser zu erkennen. Was notwendig ist, denn die Zahl der Fälle in Deutschland ist erschreckend hoch. So muß auf Grund neuerer Untersuchungen davon ausgegangen werden, daß in Deutschland etwa jedes 4. bis 5. Mädchen und jeder 12. bis 14. Junge sexuell mißbraucht wird. Günther Deegener nennt neben allen Ratschlägen, die er gibt, auch die gesellschaftlichen Voraussetzungen: Völlig hemmungslose Sexualisierung des Alltags durch sämtliche Medien und auch Internet, Gewalt im Fernsehen, in Filmen und auf Videos, Abwertung von Gefühlen, die den anderen respektieren. Und der Autor zeigt Wege in der Erziehung auf, wie wir unsere Kinder schützen, später einmal selbst zu Tätern zu werden. |
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"Weiterleben nach dem Inzest" von Karen Lison / Carol Poston Traumabewältigung und Selbstheilung. Frauen erzählen davon, wie es ihnen gelungen ist, den Inzest und seine Folgen zu bewältigen und den Weg zurück ins Leben zu finden. Ein Buch von Frauen für Frauen, das anrührt, informiert und Hoffnung macht. Dieses Buch ist allen gewidmet, die als Kind einen Inzest erdulden mussten. In Bewunderung für die, die überlebten, in Trauer um die, die umkamen, und als Ermutigung für alle, die sich erst noch erinnern müssen. Fischer Taschenbuchverlag GmbH, ISBN-10: 3-596-10422-X |
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"Nicht allein!" von Christiane Striebel Nicht allein. Unterstützung von Betroffenen sexueller Gewalt ist die überarbeitete und erweiterte Zweitauflage des bewährten Selbsthilfebuches von Christine Striebel. Sie reicht damit Menschen nach sexueller Gewalt die Hand, um sie ein Stück ihres weiteren Weges zu begleiten.Nicht allein beinhaltet Anregungen und Erfahrungsberichte betroffener Frauen. Dennoch ist dieses Buch Hilfestellung für alle Betroffenen, sowohl Frauen als auch Männer. Es vermittelt Erkenntnisse die eigene Situation besser verstehen zu können, sich anzunehmen und ganz behutsam lieben zu lernen. Gleichzeitig ermuntert es den Weg der Heilung zu gehen und auch Hilfe von außen anzunehmen. Für Freunde, Angehörige und alle am Thema interessierten Menschen bietet es Einblick in die Folgen sexueller Gewalt und zeigt auf, wie sie Betroffene unterstützen können. Gemeinsam mit anderen »Weggefährten« vermittelt die Autorin Christine Striebel Missbrauchsüberlebenden Möglichkeiten der Selbsthilfe u. a. im Umgang mit Panikattacken, Sucht, Schlafstörungen, Scham, Selbstverletzungen und dem inneren Kind. Rückmeldung einer Leserin zur 1. Auflage von Nicht allein : Das Buch ist eine Liebevolle Unterstützung und Begleitung durch die schwersten Jahre des Erwachsenenlebens in eine glückliche, bessere Zukunft. |
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"Missbrauchstraumata gemeinsam überwinden" Missbrauchs-Traumata gemeinsam überwinden: Sexueller Missbrauch in der Kindheit - Auswirkungen und Folgen im Erwachsenenalter / Die Rolle des Partners im Heilungsprozess von Sabine Thießenhusen Sexueller Missbrauch ist Gewalt an Kindern und hat katastrophale Auswirkungen auf deren Persönlichkeitsentwicklung. Aber nicht nur die Opfer haben mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Die traumatische Erfahrung prägt auch Bindungen, Beziehungen und Partnerschaften, die Überlebende als Erwachsene eingehen. Nicole Linder und Sabine Thießenhusen arbeiten die Langzeitfolgen für von sexuellem Missbrauch betroffene Frauen heraus, stellen aber vor allem die Rolle des Partners im Heilungsprozess dar. Die Vielschichtigkeit der Definitionen des sexuellen Missbrauchs, die umfassenden Störungsbilder, die bei erwachsenen Überlebenden auftreten können, und Stufen der Heilung sind Inhalt dieses Buches. Die in der Forschung bislang selten vertretene These von der großen Bedeutung des Partners im Heilungsprozess illustrieren die Autorinnen mit einem narrativen Interview. Strategien Betroffener zur Bewältigung wie auch die Reaktionen des Partners und damit die Dynamik einer Paarbeziehung treten darin höchst anschaulich zutage. Diese Veröffentlichung wurde mit dem Alice-Salomon-Studienpreis 2006 ausgezeichnet. |
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"Schreckliches Vergessen, heilsames Erinnern. Traumatische Erfahrungen drängen als Licht." von Leonore Terr L. Terr schreibt für Laien sehr gut verständlich über Menschen, deren verschüttete Erinnerungen meist sehr plötzlich und unerwartet wieder ins Bewußtsein rücken, und darüber wie sie damit umgehen. Sie verschweigt auch nicht, daß es "Erinnerungen" gibt, die keine sind. |
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"Sexuelle Gewalt und spätere Mutterschaft" von Kerstin Eckhoff Wie erleben Frauen, die in ihrer Kindheit und Jugendsexuelle Gewalt erleiden mussten, eine spätere Mutterschaft? Mit dieser Frage beschäftigt sich dievorliegende Forschungsarbeit der Gedanke, dass dauerhafte Folgen sexueller Traumatisierungen die spätere Mutterschaft Betroffener beeinflussen, liegt nahe. Zwar gibt es in diesem Zusammenhang bereits Untersuchungen, diese beschäftigen sich jedoch vornehmlich mit Schwangerschaft, Geburt und Säuglingszeit. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit belegen, wie nachhaltig die Auswirkungen sexueller Gewalt auf das Erleben der gesamten Mutterschaft sein können. Die tiefgreifenden,weitreichenden, vielfältigen und interindividuell unterschiedlichen Folgen können sich auf alle Aspektedes Mutterseins beziehen. Das Herzstück dieser Arbeitbesteht aus intensiven und sehr lebendigen Gesprächen mit neun Betroffenen. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse bestätigen bereits bestehende Forschungsergebnisse, machen aber gleichzeitig die Vielfalt an möglichen Auswirkungen auf eine spätere Mutterschaft deutlich. Hierbei zeigen sich nicht nur negative Auswirkungen, sondern auch das positive Potential einer Mutterschaft. |
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Aus dem Dunkel ans Licht: Fakten und Konsequenzen des sexuellen Missbrauchs für Kirche und Gesellschaft von Wunibald Müller Das Buch möchte kompetent, fundiert und klar über das Thema sexueller Missbrauch informieren. Dabei kommen neben Experten aus Opferverbänden und Beratungsstellen auch Therapeuten, Juristen, Theologen, genauso wie Betroffene, zu Wort. Sie möchten Lösungsansätze zum Umdenken in der Kirche und der Gesellschaft vermitteln. Die Autoren möchten vor allem diejenigen für das Thema sensibilisieren und darüber aufklären, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten: Erzieher, Seelsorger, Gemeindereferenten und Gruppenleiter. Dabei werden Fakten und Hintergründe vermittelt, die zeigen, welche Ursachen, welchen Umfang und welche Folgen sexueller Missbrauch hat. Auf der Basis dieser unterschiedlichsten Facetten entsteht ein differenziertes Bild, das eindringlich das Ausmaß der Gewalt vor Augen führt. |
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Sexueller Missbrauch als Thema der neueren Kinder- und Jugendliteratur Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen – die Grenze, an der er beginnt, ist schwer zu fassen, auch weil es einen fließenden Übergang von freundlicher Zärtlichkeit zu sexuellen Handlungen gibt. Frühere Bilder der Täter („Schwarzer Mann“) sind überholt, wie aktuell bekannte Fälle zeigen. In diesem Kontext kann die Kinder- und Jugendliteratur es den Kindern und Jugendlichen durch subtile Erzählungen ermöglichen, sich lesend, in eigenem Tempo und in passenden Momenten dem Thema zu nähern und es zur Sprache kommen zu lassen.In den hier untersuchten Kinder- und Jugendbüchern findet sich ein reiches Spektrum von klaren und enttabuisierten Darstellungen des sexuellen Missbrauchs bis hin zur rein symbolischen Erzählweise; allerdings kommen Lehrpersonen als Täter kaum jemals vor. Die betreffenden Werke werden auf ihren Gehalt und ihre didaktische Eignung hin analysiert. Damit bietet das Buch Eltern und LehrerInnen Hilfen bei der Sensibilisierung für Thema und Problem. |
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